Hochzeitsfotografie (Gemeinde St. Gallen)
Theaterrunde (Gemeinde St. Gallen)
St. Gallen und Steyr (Gemeinde St. Gallen)
Hof-Café (Gemeinde St. Gallen)
Naturparkschule Weißenbach (Gemeinde St. Gallen)
Feuerwehr St.Gallen (Gemeinde St. Gallen)
Pirker Bewegungstechnik (Gemeinde St. Gallen)

Rechtlichen Grundlagen

Die Personenbetreuung wurde mit drei Vertragsformen 2016 neu festgelegt.

Betreuungsvertrag

  • Vertrag zwischen der selbstständigen Personenbetreuerin und Klienten
    Beilage Übertragung: pflegerischer / ärztlicher Tätigkeiten


Organisationsvertrag

  • Vertrag zwischen der selbstständigen Personenbetreuerin und der Vermittlungsagentur
    Beilage Übertragung: pflegerischer / ärztlicher Tätigkeiten


Vermittlungsvertrag

  • Vertrag zwischen der Vermittlungsagentur und Klienten
    Beilage Übertragung: pflegerischer / ärztlicher Tätigkeiten



Die Verträge werden in unbestimmten, zeitlichen Abständen von der Bezirkshauptmannschaft Liezen kontrolliert.

Wir wollen eine vorbildliche Pflegeagentur sein, die korrekte Verträge liefert. Durch die Bedarfserhebungpflicht kann es zu keinerlei Missverständnissen in der Tarifgestaltung kommen.

Die Übertragung pflegerischer und ärztlicher Tätigkeiten.
Beilagen zum Organisationsvertrag und Betreuungsvertrag müssen vom Hausarzt unterzeichnet und an die Personenbetreuerin übertragen werden.

Wichtig ist die eigene Verrechnung mit der Pflegerin vor Ort.
Wir verwenden keine Inkassovollmacht. Sie wissen also, was die Personenbetreuerin vor Ort bekommt.

Das so genannte Case Management wird mit der Registrierkasse verrechnet und die Pflegerin bekommt die Ausstellung der Kommission auf den Pflegeplatz oder nach Rumänien zugesendet.

 

 

Welche rechtlichen Grundlagen regeln die Personenbetreuung und deren Förderung?


Die wichtigsten Rechtsgrundlagen sind:

  • Hausbetreuungsgesetzes (HBeG), 2007
  • Hausgehilfen- und Hausangestelltengesetz (HgHaG), 1962
  • Gewerbeordnung §§ 159 und 160 (GewO), 1994
  • Verordnungen gern. § 69 GewO des Bundesministers für Wirtschaft und Arbeit, 2007
  • Gesundheits- und Krankenpflegegesetz (GuKG) § 3b, 1997
  • Ärztegesetz (ÄrzteG) § 50 b, 1998
  • Bundespflegegesetz (BPGG) § 21 b, 2007
  • Richtlinien des Bundesministers für Soziales und Konsumentenschutz BPGG § 21 b, 2007

Was regelt das Hausbetreuungsgesetz?

Das Hausbetreuungsgesetz (HBeG) wurde in Folge der Legalisierung der Personenbetreuung in Österreich eingeführt und gilt für die Betreuung von Personen in deren Privathaushalten. Das HBeG umfasst alle Richtlinien für Personenbetreuer und die unterschiedliche Vorgehensweise bei einer unselbständigen Erwerbstätigkeit sowie bei einer selbständigen Erwerbstätigkeit.

Für den Bereich der unselbständigen Erwerbstätigkeit enthält es arbeitsrechtliche Sonderbestimmungen.

Das HBeG schreibt weiters Maßnahmen zur

  • Qualitätssicherung in der Betreuung betreffend Handlungsleitlinien,
  • Zusammenarbeit und
  • Verschwiegenheit
    vor, die für die Ausübung der Betreuungstätigkeit festgesetzt werden.

Was regelt das Hausgehilfen- und Hausangestelltengesetz?

Das Hausgehilfen- und Hausangestelltengesetz regelt die unselbständige Beschäftigung von Personen in Privathaushalten. Vom Gesetz ausgenommen sind Beschäftigungen in der Land- und Forstwirtschaft sowie Dienstverhältnisse zu öffentlich-rechtlichen Körperschaften.

Bedarfserhebung


Mit der Bedarfserhebung sollen die Dienstleistungen Transparent und Tarifgemäß gestaltet sein.

  • Grundversorgung
  • Pflegerische Tätigkeiten
  • Ärztliche Tätigkeiten

Trotz sorgfältiger Aufnahme kann niemand 100 % sicher sein, ob der Anspruch an die pflegerischen / ärztlichen Tätigkeiten genügend oder ungenügend ist.
Weil sich Menschen und Umstände verändern können, diese sind der Agentur mitzuteilen.

Pflegevertrag - Bedarfserhebung (1)


Nur folgende Tätigkeiten:

a) Haushaltsnahe Dienstleistungen, insbesondere

  • Zubereitung von Mahlzeiten
  • Vornahme von Besorgungen (Die Familie hilft beim hilft beim Einkauf/DiePflegerin besorgt nur Kleinigkeiten)
  • Reinigungstätigkeiten
  • Durchführung von Hausarbeiten
  • Durchführung von Botengängen (Die Familie erledigt die Formalitäten)
  • Sorgetragungfür ein gesundes Raumklima
  • Betreuung von Pflanzen und Tieren
  • Wäscheversorgung (Waschen, Bügeln, Ausbessern)

b) Unterstützung bei der Lebensführung

  • Gestaltung des Tagesablaufs
  • Hilfestellung bei alltäglichen Verrichtungen

c) Gesellschafterfunktion, insbesondere

  • Gesellschaft leisten
  • Führen von Konversation
  • Aufrechterhaltung gesellschaftlicherKontakte, Entlastung bei Besuchen
  • Begleitungbei diversen Aktivitäten

d) Führung des Haushaltsbuches mit Aufzeichnungen über für die betreute Person getätigte Ausgaben (zwingender Vertragsbestandteil gem. § 160 Abs.  2 Z 2 GewO 1994 idgF.)

e) praktische Vorbereitung der betreuungsbedürftigen Person auf einen Ortswechsel

f) Organisation von Personenbetreuung

Sonstige (nicht oben angeführte) Dienstleistungen, wozu auch einzelne Tätigkeiten wie z.B. die Unterstützung bei der oralen Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme sowie bei der Arzneimittelaufnahme, die Unterstützung bei der Körperpflege, die Unterstützung beim An- und Auskleiden, die Unterstützung bei der Benützung von Toilette oder Leibstuhl einschließlich der Hilfestellung beim Wechsel von lnkontinenzprodukten und die Unterstützung beim Aufstehen. Niederlegen, Niedersetzen und Gehen. Sobald jedoch Umstände vorliegen, die aus medizinischer Sicht für die Durchführung der genannten Tätigkeiten durch Laien einer Anordnung durch Angehörige des gehobenen Dienstes für Gesundheits- und Krankenpflege erforderlich machen, handelt es sich bei den angeführtenTätigkeiten um pflegerische, die einer gesonderten Übertragung bedürfen.

Pflegevertrag - Bedarfserhebung (2)


Zu den Tätigkeiten bei der Lebensführung zählen auch folgende Tätigkeiten, die als Betreuungstätigkeiten von Personenbetreuern ausgeübt werden dürfen.

  • Die Unterstützung bei der oralen Nahrung- und Flüssigkeitsaufnahme, sowie bei der Arzneimittelaufnahme
  • Die Unterstützung bei der Körperpflege
  • Die Unterstützung beim An- und Auskleiden
  • Die Unterstützung bei der Benützung von Toilette oder Leibstuhl, einschließlich der Hilfestellung beim Wechseln von lnkontinenzprodukten
  • Die Unterstützung beim Aufstehen, Niederlegen Niedersetzen und Gehen

Voraussetzung:

Es dürfen keine Umstände vorliegen, die aus medizinischer Sicht die Durchführung dieser Tätigkeiten durch Laien eine Anordnung durch einen Angehörigen des gehobenen Dienstes für Gesundheits- und Krankenpflege erforderlich machen.

  • Vor Beginn der Aufnahme solcher Tätigkeiten sollte daher ein Arzt oder ein Angehöriger des gehobenen Dienstes für Gesundheits- und Krankenpflege konsultiert werden, um festzustellen ob die pflegerischen Fähigkeiten aus medizinischer Sicht eine Durchführung durch Personenbetreuer erlauben.
  • Wobei der Vertrag: übertragbare Pflegerischer Tätigkeiten gehört.

Aufschlag: Euro 5,00 pro Tag

Pflegevertrag - Bedarfserhebung (3)

  • Verabreichung von Arzneimitteln
  • Anlegen von Bandagen und Verbänden.
  • Verabreichung von subkutanen Insulininjektionen und subkutanen Injektionen von Blutgerinnungshemmenden Arzneimitteln
  • Blutentnahme aus der Kapillare zur Bestimmung des Blutzuckerspiegels mittels Teststreifens
  • Einfache Wärme- und Lichtanwendungen

DieseTätigkeiten dürfen nur unter der Voraussetzung an Personenbetreuer übertragen werden, wenn der Arzt in seiner Anordnung dem Angehörigen des gehobenen Dienstes für Gesundheits- und Krankenpflege erlaubt.

Für die Durchführung von Pflegerischen Tätigkeiten nach GuKG sind folgende Voraussetzungen zu erfüllen.

  • An der jeweils betreuten Person in Rahmen deren Privathaushalts.
  • Auf Grund einer nach den Regeln über die Einsichts- und Urteilsfähigkeit gültigen Einwilligung durch die betreute Person Selbst oder durch die gesetzliche Vertretung oder den Vorsorgebevollmächtigten.
  • Nach Anleitung und Unterweisung im erforderlichen Ausmaß durch einen Angehörigen des Gehobenen Dienstes für Gesundheits- und Krankenpflege.
  • Nach schriftlicher und, sofern die Eindeutigkeit und Zweifelsfreiheit sicher gestellt sind, in begründeten Fällen auch nach mündlicher Anordnung durch einen Angehörigen des gehobenen Dienstes für Gesundheits- und Krankenpflege, bei unverzüglicher, längst innerhalb von 24 Stunden erfolgreicher nachträglicher schriftlicher Dokumentation, unter ausdrücklichen Hinweis der Möglichkeit der Ablehnung der Übernahme der Tätigkeit im Einzelfall ausgeübt werden.

In diesem Privathaushalt dürfen höchstens 3 Menschen, die zueinander in einem Angehörigenverhältnis stehen, betreut werden.

Vertrag: übertragbare ärztlicher Tätigkeiten
Aufschlag: Euro 10,00 pro Tag

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